Einleitung

Die Kombination des ausgebildeten Musikers, sowie als zweite Komponente eine abgeschlossenen Lehre im technischen Bereich, sind wohl die besten Voraussetzungen um innovative wie auch qualitative Mundstück–Systeme zu realisieren.
In meiner Studienzeit am Linzer Konservatorium und später an der Universität für Musik Wien, kristallisierte sich die richtige Wahl des Equipments als entscheidende Hilfe zum Erreichen der musikalischen Ziele heraus. Das Mundstück im Speziellen stellt das Bindeglied zwischen dem Musiker und seinem Instrument dar, und bedarf als solches am meisten der Feinabstimmung, um das Wohlgefühl und die persönliche Vorstellung an Klangfarbe und Flexibilität zu erreichen. Da ich selbst als Musiker täglich mit diesen Fragen konfrontiert bin, fällt es mir leichter mich mit den Wünschen und Sorgen der Kollegen zu identifizieren, und den richtigen Lösungsansatz zu finden.

Die Systeme

Um für Ihren persönlichen Geschmack, wie auch für die unterschiedlichsten Einsatzgebiete, das richtige Mundstück zur Verfügung zu stellen, werden die Mundstücke in nunmehr zwei Systemvarianten eingeteilt.

 

Duo–System: Ein gutes Preis- Leistungsverhältnis zeichnet das Duo – System aus. Es ist aber auch flexibel genug, um zu einen etwaigen anderen Unterteil, den gewohnten Rand verwenden zu können.

Standard–System: Dieses System ist am effektivsten, da es alle Anpassungsmöglichkeiten zu verschiedenen Instrumenten bzw. Klang- und Spieleigenschaften durch Tausch von Kessel oder Stengel ermöglicht. Durch beibehalten des Randes ist der Ansatz nicht beeinträchtigt.

Ein Kompakt– System wurde mangels Nachfrage und somit fehlender Rentabilität gestrichen. Das bekannte Aufschraubgewicht wurde gänzlich überarbeitet, und erhöht in seiner verbesserten Form vorallem bei Baßposaunen- Mundstücken die Flexibilität.

Design

Das Design bzw. die Außenkontur hat einen erheblichen Einfluß auf die Klangfarbe sowie das Blasgefühl des Mundstücks, und ist nicht zuletzt auch entscheidend für die Harmonie mit dem Instrument verantwortlich. Grundsätzlich stehen Ihnen drei unterschiedliche Designs bzw. Gewichtsunterteilungen zu Verfügung, wobei die mittlere Ausführung Standard ist

 

Um einen kompakten Ton zu erzielen, ist ein massiger Mundstück-Körper von Vorteil. Der Klang erhält eine etwas dunklere Färbung, weiters entsteht der subjektive Eindruck, daß Bindungen weicher ineinander fließen. Außerdem neigt der Ton im extremen Fortissimo nicht bzw. selten zum ausfransen. Umgekehrt ist mit wenig Masse am Mundstüick-Körper eher ein heller, strahlender Ton zu erzielen, da nicht nur das Instrument, sondern auch das Mundstück zum Schwingen angeregt wird. Ein weiteres Merkmal der leichten Bauweise ist die größere Beweglichkeit, speziell für den solistischen Bereich.

Das neuentwickelte Light- Modell mit Schwingungsrippen hat sich nach kurzer Probezeit äußerst gut bewährt. Die Schwingungsrippen (von vielen Musikern auch “Kühlrippen” genannt) bieten höhr- und fühlbare Blasunterschiede (und schützen nicht nur vor dem oft befürchteten Überhitzen ;-) ). Die ursprüngliche Anbringung der Rippen an den HeavyModellen war gerdacht um das etwas steife Handling zu lockern. Dies geschied erstens durch die um vieles vergrößerte Oberfläche, sowie die Körperschwingung der einzelnen Rippen. Beide Punke führen zu einen obertonreichen und wandlungsfähigen Ton.

Nun bleibt nur noch zu Wünschen das Sie unter meinen Produkten eine passende Kombination für sich finden können. Ich stehe Ihnen natürlich bei der Suche gerne beratend zur Seite.

www.whf-mouthpieces.at